Das alles kommt mit

Es gibt ein Land hinter den sieben Bergen, wo die Uhren ein bisschen anders ticken. Dort schauen schnauzbärtige Männer in Brig auf dem Perron 1 zu tief ins Bierglas und bitten junge Männer, mit ihnen aufs Klo zu kommen, dort ist Weihnachten in der Grossfamilie eine komplizierte Angelegenheit, dorthin verirren sich sogar indische Gurus, um Menschen aus der Hand zu lesen, dort erzählen Priester, dass jede Sünde einen schwarzen Fleck auf dem Herzen hinterlässt und Grossmütter, dass sie den Gratzug gesehen hätten. Dort gibt es italienische Einwanderer, die kein Wort Deutsch und auch kein richtiges Italienisch sprechen, Papierschweizer und «The Shadows», eine Unterhaltungsband, deren Sänger kein Lied zu Ende singt. Dort sagt man embri und embrüf und wird andernorts damit aufgezogen.

Der Walliser Diego Valsecchi und der Pianist Pascal Nater singen von Dingen, die vorbei, vergessen und vergeben sind. Mit eigens komponierten Liedern und Bearbeitungen vorhandener Chansons berichten sie von Abschieden, Trennungen und Verblendungen. Die Anekdoten und die Lieder stehen in einem lockeren aber zum Nachdenken anregenden Verhältnis.

PRESSE

Aus einem schwarz-weiss gefleckten Herzen

„Was so ein junges Berg-und-Tal-Leben alles für Storys hergibt, führt der 28-Jährige mit seinem Liederabend «Das alles kommt mit» vor. Eine Revue der süffigen Songs und der launigen Erinnerungen, auf die sich noch nicht der Reif der Nostalgie gelegt hat.“

Brigitta Niederhauser, Der Bund, 17.09.2011, ganzer Artikel als PDF

Schauspieler und Pianist sind ein perfektes Duo

„Nur mit Flügel und Gitarre ausgerüstet, bestreiten die beiden Künstler souverän das fast zweistündige Programm und erobern die Herzen des Publikums mit enorm viel Charme. Gekonnt variiert Valsecchi seinen Gesang und gibt die Lieder mal inbrünstig singend, mal halb sprechend oder hauchend zum Besten. Seine persönlichen Geschichten sind gut ausgewählt und auf Pointen zugespitzt.“

Magdalena Nadolska, Berner Zeitung, 17.09.2011, ganzer Artikel als PDF

Anekdoten eines Wallisers

„Geschichten, die manchmal tiefgründig, manchmal gefühlstriefend waren, doch immer mit unglaublich schwarzem Humor, viel Witz und noch mehr Walliser Charme.“

Liechtensteiner Vaterland, 17.04.2012, ganzer Artikel als PDF